Patenkuh Pride

Unsere Patenkuh Pride ist die Tochter unserer verstorbenen Patenkuh Daisy (Der Nachruf auf Daisy ist hier zu finden). Und sie hat noch ganz viel vor…

Deshalb: Paten und Patinnen gesucht! Wir wollen Pride – insbesondere nach dem Verlust ihrer Mutter – ein gutes Leben ermöglichen.

Weit über 100.000 Liter Milch wurden Daisy in den vergangenen 12 Jahren als Hochleistungsmilchkuh abgemolken. Daisy gebar in dieser Zeit 12 Kälber, die ihr jeweils kurz nach der Geburt wieder weggenommen wurden, damit ihre Milch für unsere Gesellschaft zweckentfremdet werden konnte. Ihre Kinder wurden – je nach Geschlecht – in die Rinderaufzucht (weiblich) oder in die Mast (männlich) gesteckt. Aus Daisy wurde Jahr für Jahr das Maximum an Milchleistung herausgeholt, auf ihre physische Gesundheit wurde dabei nur bedingt Rücksicht genommen und auf ihre von der Natur gegebenen Mutterinstinkte gar keine. So läuft das leider in der Nutztierindustrie! Bei der Untersuchung im Tierspital Zürich wurde bei Daisy eine sehr starke Kniegelenksarthrose mit serofibrinöser Entzündung linksseitig diagnostiziert. Eine OP unter Vollnarkose war der einzige Weg, ihr sofort und auch in Zukunft das Gehen zu erleichtern und ihre Schmerzen zu lindern. Alles Nötige wurde unternommen, um Daisy ein erträglicheres Weiterleben zu ermöglichen. Auch wollten wir nichts unversucht lassen, damit Daisy ihr 13. Kälbchen auf die Welt bringen kann und endlich Mutter sein darf.

Am 26. Juni 2019 war es dann endlich soweit: Daisy brachte auf dem Chäppishof im Thurgau (ihr neues und friedliches Zuhause) ein süßes, weibliches Kälbchen zur Welt und darf nun endlich auch Mama bleiben. Es ist herzerwärmend, zu sehen und spüren zu dürfen, wie sehr sich Daisy ihrem Kind annimmt, es umsorgt, es säugt, es ruft, wenn es sich zu weit von ihr entfernt und ihm endlich auch die Wärme geben kann, die nur zwischen Mutter und ihrem Kind so intensiv natürlich und liebevoll sein kann.

Wer hilft Pride mit einem kleinen monatlichen Beitrag, damit ihr Leben weiterhin gesichert ist? Sie freut sich übrigens auch über Besuch.